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Bevor im Gebiet
des heutigen Kreises die regelmäßigen Statistiken einsetzten, gibt es nur
wenige Zählungen etwa in den Jahren 1669 und 1777. Darum kann jede ältere
Quelle von Interesse sein, die Auskunft über Familien und Besitztum in einem
Dorfe vermittelt. Für Wohnfeld dürfte die bis jetzt älteste Liste im
sogenannten Steuerregister des Jahres 1632 vorliegen, die im Staatsarchiv
Marburg aufbewahrt wird. Alle Angaben sind leicht verständlich; der Geldwert
ist in f. = Gulden angegeben. Nur das Wort „Kerbe“ muss wohl erklärt
werden, zumal da es nicht im Oberhessischen Wörterbuch von W. Crecelius
(1897-1899) angeführt ist.
Wohnfelder
Steuerregister Anno 1632:
1.
Johannes Spörer: Haus und Hofreith 14 ½ f., 1 Kuh 6 f., 1 Kerben 13½
f., Summa 34 f.
2.
Lorentz Spörer: Haus und Hr. 9 f., 1 Pf. 12 f., 3 Ke. 36 f. / Sa. = 57
f.
3.
Enderß Möller: Haus und Hr. 12 f., 1 Kuh 6 f., 16 Sch. 8 f., 3 Ke. 36
f., / Sa. = 62 f.
4.
Johannes Bröscher: Haus und Hr. 8 f., 1 Kuh 6 f., 1 Ke. 20 f. / Sa. = 34
f.
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